Inspector Ralf! & Co zu Gast in der Biber Manufaktur

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So ging es mir, als ich resp. Wir von Silvan Leibacher eingeladen wurden, ihre Biber-Manufaktur zu besichtigen. Das ganze kam zustande, nachdem wir im November 2013 an der Eröffnung des Hiltl-Laden waren und vegane Biber degustieren konnten (und erst durch Internetrecherche herausfanden, was den Biber von Leibacher vegan macht).

Da ich generell gerne esse und vor Süssigkeiten keinen Halt mache, kommt mir diese Einladung natürlich sehr gelegen! Zusammen mit Ralf überlege ich mir, wie wir den Besuch bei der Leibacher Biber-Manufaktur mit Inspector Ralf! und Hiltl verknüpfen können. Ralf kontaktiert also direkt mal Hiltl und ich nehme mit Silvan Kontakt auf. Unkompliziert einigen wir uns darauf, drei unserer Leser und Fans von Hiltl in die Backstube mitzunehmen. Hiltl selbst legt sehr viel Wert auf guten Kundendienst und schlägt vor, zu diesem Anlass auch gleich eineN MitarbeiterIN vom Hiltl-Laden mitzubringen.

Dann ist es also soweit, es ist Mittwochmittag, Ralf und ich machen uns auf den Weg Richtung Wermatswil, das ist, liebe Leserinnen und Leser, in der Nähe von Uster im Zürcher Oberland. Dort treffen wir auch die Gewinner, Patrick und Beatrice, Emanuel, unser Kameramann für den heutigen Nachmittag (er ist bereits fleissig am Einrichten), und Sandro, Filialleiter vom Hiltl-Laden in Zürich.

Wir werden im Elternhaus von Silvan und Claudio Leibacher herzlich begrüsst und als erste Amtshandlung steht Kaffee und Biber auf dem Programm (Ich glaube ich bin jetzt gerade im Schlaraffenland) und wir erfahren, wie die Erfolgsgeschichte der Biber-Manufaktur begann (Auszug aus der Homepage der Biber-Manufaktur):

Biber boysQualität und Handarbeit verbunden mit Jung-unternehmertum: Das ist die Leibacher Biber-Manufaktur. Doch dass heute süsser Biberduft durch die Backstube an der Stapferstrasse zieht, wäre nicht möglich gewesen ohne Arthur, Bäcker-Konditor und Grossonkel der Leibacher-Kinder. In seinem fast 300 Jahre alten Haus im appenzellischen Gais lässt sich vieles entdecken, was ein Bubenherz höher schlagen lässt: Grossvaters alter Karabiner, hölzerne Skier oder kunstvolle Schnitzereien. Bereits da war Claudio (Jg. 1983) neben seiner Faszination für „alte Dinge“ auch am Backen interessiert und buk bessere Sonntagszöpfe als die Mutter. So ist es nicht erstaunlich, dass für ihn gelungene Ferien im Appenzellerland immer einen Besuch in der Bäckerei des „Hirschen“ beinhalteten, um die schönen Bibermotive zu bestaunen.

Nach einem Geschichtsstudium an der Universität Zürich entdeckte Claudio seine Passion fürs Backen wieder – und damit auch die Liebe zum Biber, jenem würzigen Honiggebäck mit feiner Mandelfüllung. Es sollte nicht irgendein Biber sein, sondern einer mit frisch geschälten Mandeln, würzigem Waldhonig und einem Hauch Zitrone: Die Leibacher Biber-Manufaktur war geboren. Die Grundlagen des Modelschnitzens erlernte er beim Appenzeller Holzbildhauer Guido Neff, der sein Handwerk bereits in der vierten Generation ausübt. Doch eine richtige Biber-Manufaktur braucht auch einen richtigen Bäcker und so entschied sich Claudio mit 28 Jahren noch für eine Berufslehre als Bäcker-Konditor, welche er im Mai 2013 abschloss.

Natürlich braucht jedes Jungunternehmen auch ein funktionierendes Marketing, eine Website und eine gute Distribution. Seit 2011 bringt Silvan Leibacher (Jg. 1988) sein Wissen aus dem Wirtschaftsstudium an der ZHAW ein und investiert viel Zeit in die Biber-Manufaktur.

Wir sind sehr beeindruckt und sind nun ganz hibbelig, denn wir wollen selbst herausfinden, wie Claudio die leckeren Biber herstellt. Wir begeben uns also in die Backstube, wo Claudio bereits auf uns wartet. Bevor wir mit dem Backen starten erklärt uns Claudio den Geschichtlichen Hintergrund des Bibers und natürlich alle Maschinen und Hilfsmittel, die für die Produktion benötigt werden.

Nun geht’s ans Eingemachte und die Laien dürfen ans Werk. Was einfach aussieht, benötigt in Tat und Wahrheit viel Fingerspitzengefühl, z.B. dass der Teig nicht kaputt geht, dass die richtige Menge Mandelmasse vorhanden ist etc. Wir lachen viel, denn teilweise sehen die Biber danach echt lustig aus (vor allem meine). :-)

Während die Biber im Backofen sind, führt uns Claudio in den ersten Stock, wo er die Modelformen für die Biber schnitzt. Er zeigt uns zudem alte Modelformen, die er vor seinem eigenen Start gesammelt hat. Es ist beeindruckend, mit wie viel Detail bei diesen Formen gearbeitet wird und natürlich auch, dass die Formen nach so vielen Jahren noch in so gutem Zustand sind!

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Zu guter Letzt tischt uns Silvan noch den Rolls-Royce unter den Bibern auf: ein weisser Anis-Biber mit Haselnussfüllung. Auch der ist sehr sehr lecker und wird übrigens nur zu spezielle Anlässen hergestellt (z.B. in der Weihnachtszeit). Wir hören ein Klingeln, dass uns sagt: die Biber sind fertig gebacken! Neugierig gehen wir in die Backstube (wo es herrlich riecht). Was nun noch fehlt ist der Anstrich – auch den dürfen wir bei unseren Biberlis selber anbringen.

Zum Abschluss erhalten wir von Silvan und Claudio eine Wundertüte mit einem grossen und zwei kleinen Biber – damit wir auch zu Hause weitergeniessen können!

Fazit: Wir konnten beim heutigen Besuch hinter die Kulissen eines vielversprechenden Start-Up Unternehmens blicken und sind sehr vom Erfolg der Leibacher Biber-Manufaktur überzeugt. Nicht nur die Tatsache, dass die beiden Brüder ein traditionelles Schweizer Gebäck neu erfinden, sondern auch ein einmaliges Kundenerlebnis (selber Biber Backen) bieten lässt erahnen, dass Claudio und Silvan Leibacher auf dem richtigen Weg sind. Oder um es in der Facebook-Sprache auszudrücken: I like!

Haben wir Euch hungrig gemacht?

Die veganen Biber sind im Hiltl Laden in Zürich erhältlich. Weitere Verkaufsstellen, Infos und Kontaktdaten findet Ihr auf der Homepage – oder werdet Fan auf Facebook!

Für dieses Erlebnis verteile ich ganz klar 10 von 10 vegane Biber.

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Categories: Miri Reporting

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