Wein, Jazz und Gaumenfreude

Freitagmorgen, ich wache auf. Draussen ist es schon hell, ich merke: irgendwas ist hier falsch. Ich schaue auf die Uhr: 7.27

W*%R?(„*ç%?()*ç%*`?ç%)?*ç%)*ç%(*=ç(%*=ç(%*ç=(%*ç?%(*ç?%(*ç%`denke ich (denn sprechen kann ich um diese Uhrzeit noch nicht) und drehe mich nochmal um bevor ich aufstehe.

Zwei Stunden später als geplant treffe ich im Büro ein und der Tag kann nur noch besser werden. Zwar sind Excel und ich heute nicht auf gleicher Wellenlänge, doch ich schlage mich durch mache pünktlich Feierabend.

12 Stunden später. Ich sitze mit Ralf in der Weinwirtschaft am Stampfenbach und geniesse ein Glas Prosecco (nachdem wir vom Geschäftsführer, Danny Isaak, sehr freundlich empfangen wurden). Auf was stossen wir eigentlich heute an? Auf Weltfrieden, 100 Jahre Freitag und Ralfs neuen Job und darauf, dass wir wieder mal fein essen gehen. Die ganze Hektik heute Morgen hat sich also gelohnt, denn ich sitze entspannt in der Weinwirtschaft, geniesse feines Essen, ein angenehmes Ambiente und Jazzmusik im Hintergrund (Anm. der Red.: Die „Wine and Piano night“ findet jeweils jeden Freitag ab 19.30 Uhr statt).

Fein soll’s schmecken, also begutachten wir mal die Speisekarte, welche für jeden Geschmack etwas bietet. Wir bestellen als Vorspeise eine Käseplatte mit einer Auswahl von regionalen Spezialitäten.

Zum Hauptgang soll es dann aber schon Fleisch sein: Ralf entscheidet sich für „Surf & Turf“ (Entrecôte mit Krevetten) und ich lasse mich zu einem Rindstartar mit Whisky hinreissen (während ich das schreibe läuft mir gleich wieder das Wasser im Mund zusammen). Zum Fleisch bestellen wir natürlich auch Wein: unsere Wahl fällt auf einen Südafrikaner namens Ralph Parker, 2012 Pinotage. Wir geniessen. Wein, Fleisch und gute Musik. Wir geniessen immer noch und ich bin fast wie traurig, dass mein Rindstartar schon fertig ist. Die Teller sind nun leider leer und werden abgeräumt. Bleibt also noch der Wein. Der Geschäftsführer, Danny Isaak gesellt sich zu uns für einen Schwatz und berichtet über die Weinwirtschaft am Stampfenbach. Er empfiehlt uns zudem einen Nachtisch: warmen Schokoladenkuchen mit hausgemachter Sauerrahm-Glace. Her damit!

Mir fehlen die Worte, das war ja sooo lecker und der krönende Abschluss eines perfekten Dinners!

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Nebst dem frischen und sehr leckeren Abendessen wurden wir sehr professionell bedient. Danny und sein Team sind Profis von A bis Z und manch anderes Restaurant an zentraler Lage könnte sich davon eine Scheibe abschneiden!

Das Preis-Leistungsverhältnis ist für den Standort Zürich absolut im Rahmen, jedoch fanden wir den Preis von CHF 60. —für eine Flasche Wein mit Jahrgang 2012 etwas zu hochgegriffen.

Die Weinwirtschaft am Stampfenbach überzeugt auch durch die Inneneinrichtung und das Ambiente: gepflegt, sauber und angenehm.

Kurz: Falls Ihr auf der Suche nach einem Restaurant in Zürich seid, wo das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und ein hoher Servicestandard angeboten wird, dann seid Ihr bei Danny an der richtigen Adresse!

Daumen hoch: erstklassiger Service, frisches Essen, gepflegtes Erscheinungsbild, angenehme Atmosphäre, besonders durch die Live-Musik im Hintergrund, sehr saubere Toiletten, die mit viel Liebe zum Detail dekoriert sind (Kerzen, Parfüm)

Daumen runter: 60 CHF für 2012er Wein war in meinen Augen etwas zu hoch, Papierservietten wirkten leider etwas billig in der Umgebung

Für dieses Erlebnis verteile ich 9 von 10 Weinflaschen

TR

 
Categories: Miri Reporting

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